"Es ist weniger die Punkteausbeute als vielmehr die Art und Weise, die mir Sorgen bereitet. Auf dem Platz ist keine echte Linie erkennbar, selbst Aufsteiger Hertha war in unserem Stadion eine Klasse besser. Das tut weh", sagte Barbarez (2000 bis 2006 beim HSV) dem "Kicker".
Seeler kritisierte die Außendarstellung des Vereins. "Der HSV hat in Deutschland an Respekt und Ansehen verloren. Ich denke nur an die Sportchef-Suche. Das war wie im Kindergarten", sagte der Ehrenspielführer der deutschen Nationalmannschaft und ergänzte in Bezug auf den neuen Manager: "Ich hoffe, Frank Arnesen hat die Bundesliga nicht unterschätzt." Trotz der prekären sportlichen Situation verschwende Seeler keinen Gedanken an die 2. Liga.
Sergej Barbarez wünscht sich mehr Diskretion im neu besetzten Aufsichtsrat: "Es kommt immer noch alles raus. Dass immer alles Besprochene an die Öffentlichkeit gelangt, wollten wir zu meiner Zeit schon unterbinden. Das ist eine Katastrophe. So kommt der HSV nie zur Ruhe", sagte der Bosnier.
Uwe Seeler im Steckbrief