Die Ablöse soll nach Angaben von Tuttosport, der Juventus nahestehenden italienischen Sporttageszeitung, bei 10,5 Millionen Euro liegen und könnte erfolgsbedingt bis auf 12 Millionen Euro steigen. 30 Prozent (bis zu 3,6 Millionen Euro) gehen an Vidals früheren Arbeitgeber Colo Colo aus Santiago de Chile.
Der Defensivspezialist, der am Sonntag mit Chile im Viertelfinale der Copa America an Venezuela gescheitert war, erhält in Turin einen Fünfjahresvertrag und rund 2,5 Millionen Euro plus Boni pro Saison. In Leverkusen stand er noch bis Ende der kommenden Saison unter Vertrag.
Offizielle Bestätigung steht noch aus
"Ich nehme aus Deutschland viel Erfahrung mit und weiß, dass ich mit Juventus viel erreichen kann", sagte Vidal, an dem auch Bayern München interessiert gewesen war.
Sein ehemaliger Leverkusener Trainer Jupp Heynckes, der nun die Bayern trainiert, war bis zuletzt davon ausgegangen, dass ihm sein Wunschspieler ungeachtet aller Bayer-Absagen an die Isar folgen würde. Die Leverkusener hatten mehrfach betont, Vidal nur ins Ausland zu transferieren.
Eine offizielle Bestätigung der beiden Klubs für den Wechsel steht noch aus. Manager Rudi Völler hatte am Mittwoch am Rande der Verhandlungen in Turin erklärt: "Wir sind einer Einigung ziemlich nahe. Es ist nur noch eine Frage von Details."
Arturo Vidal im Steckbrief